London, Olympia 2012, die Spiele starten! Mit dabei: Ganz viel umweltbewusster Fertigbeton, 9.250 Kubikmeter stecken allein im Stadion. Und aktuell forscht London zur Performance innovativer Frischbetone. Denn leistungsfähig sein genügt längst nicht mehr: Nur, wer als Beton- und Fertigteilwerk nachhaltig produziert, bekommt den Zuschlag. Beton auswaschen, um Restwasser und Zuschläge maximal erneut zu verwerten, gehört dazu. Wie packen Sie die Sache an?
Warum Frischbeton auswaschen? Gewichtige Gründe
Da rollen sie wieder rein, die Betonmischer, die Mischertrommel noch voll mit einem Gutteil flüssiger Betonreste … und jetzt? Das Ziel ist ehrgeizig: Wertvolles Zementwasser und Restbeton sollen zu 100 Prozent zurück in Wasser- und Produktionskreislauf. Gleiches gilt für den Rückbeton. Doch wohin mit dem Reinigungswasser – ab in den Kanal? Nicht erlaubt – und auch nicht nötig. Denn wir schreiben 2025: Intelligentes Betonrecycling erledigt alles rund um Rückbeton und Zementwasser. So kehren Ressourcen nach dem Frischbeton Auswaschen als Zuschläge, Waschwasser und Prozesswasser in die Betonproduktion zurück – unter Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Vorgaben.
Was gewinnen Sie, wenn Sie Beton auswaschen?
Im Rennen um die wirtschaftlichste Produktion von Transportbeton und Fertigteilen gewinnt, wer den Verbrauch von Extra-Zement und Frischwasser sowie Kosten für Deponie und Abwasser auf das absolute Minimum drückt. Effiziente Betonauswascher leisten dabei im Prinzip zwei Dinge: Beim Frischbeton Auswaschen von Fahrmischern, Mischanlagen, Betonkübeln und Betonpumpen trennt Betonrecycling Sand, Kies und Wasser für die spätere Wiederverwendung von Gesteinskörnungen.
Restwasser wird zu Prozesswasser sowie umweltfreundlichem Spülwasser als Teil eines geschlossenen Wasserkreislaufs recycelt. Das Spektrum möglicher Anlagen ist dabei breit gefächert, weil auf jedes Aufnahmevolumen und weitere Individualbedarfe abgestimmt – angefangen bei einem Kubikmeter bis 25 Kubikmeter Restbeton die Stunde. Eine gute Anlage bringt hohe Auswaschleistung bei minimalem Verschleiß und bauartbedingt geringem Energieverbrauch.
Was passiert in Ihrer Restbeton-Recyclinganlage?
Alle Prozesse laufen vollautomatisch, ein Interface zeigt die Betriebszustände der Anlage. Neben Intervall-Dauerbetrieb ist auch Frischbeton auswaschen im Handbetrieb möglich – volle Kontrolle über jede Einzelkomponente. Es hakt etwas? Die Anlage meldet sich akustisch, optisch und/oder über eine App. Was konkret los ist, verrät ein Text auf dem Display.
Los geht’s: Sie befördern Ihr Material möglichst effektiv in den Auswascher der Recyclinganlage, zum Beispiel per Schöpfrad. Sprich, auch ebenerdig oder unter Bodenniveau statt nur von oben oder seitlich über einen Tisch – weil Sie z. B. Betonpumpen oder Kleingerät säubern wollen. Aber nun ist der Beton im Waschtrog, rotierende Elemente befördern ihn Richtung Austragsseite. Dabei wird Fest von Flüssig – mittels Austragsschnecke getrennt: Gegenstrom schickt das Wasser zur anderen Seite; Feinteile, die dabei aufschwimmen, werden abtransportiert.
Heraus kommt gründlich ausgewaschener Mischkies mit präzisem Trennschnitt, so dass nur Partikel von 0,2 bis 0,3mm und kleiner im Wasser verbleiben. Ein Wert, der nicht nur im Datenblatt Ihrer Restbetonrecyclinganlage stehen sollte, sondern faktische Produktionsrealität ist. Aber nur garantiert, wenn Sie die Kapazitätsgrenzen Ihres Systems respektieren!
Betonrecycling planen: Was zeichnet Maschinen und Verfahren aus?
Um Betonrücklauf und Beton auswaschen rundum erstklassig zu managen, braucht es Restbetonauswascher, die sich durch
– robuste, wartungsarme Bauweise
– hohe Trenngenauigkeit
– Bedienfreundlichkeit
– Funktionieren auf engstem Raum
– sofortige Einsatzbereitschaft
– Isolierung, Heizung für den Winterbetrieb
– Erfüllung aktueller Umweltauflagen
sowie nahtlose Integration in existierende Anlagen auszeichnen.
Wie komplett feuerverzinkte Recyclinganlagen in rotierender Trogbauform aus zwei Halbschalen, gemacht für immenses Waschwasservolumen und große Beton-, Mörtel- oder Anhydrit-Materialmengen in kürzester Zeit – von stündlich bis zu 25 Kubikmetern. Der zugehörige Behälter mit Rührwerk fasst meist das Doppelte. In Kombination mit einem Wendelförderer lassen sich Abwurfhöhen weit über zwei Metern erreichen. Fahren zwei Fahrmischer vor, machen sich zwei Spülgalgen parallel an die Arbeit.
Ergänzendes Zubehör wie Dosierpuffer zur gleichzeitigen Restbeton-Aufnahme aus bis zu sechs Mischfahrzeugen oder ein Partikelabscheider für die Separation von Fasern aus Faserbeton und vieles mehr runden die Optionen ab. Sie sind für ein mittelgroßes bis großes Transportbetonwerk mit mehr als fünf Fahrmischern verantwortlich, das in Stoßzeiten aus allen Nähten platzt? Dann lohnt sich die Investition dieses Typs – verzinkt oder lackiert in der RAL-Farbe Ihrer Wahl.
Frischbeton auswaschen, Wasser wiederverwenden: So geht’s!
Zurück mit Wasser und trockenen Zuschlagstoffen von 0,2 bis 32 mm in der Kreislauf, für neuen Beton! Komplett durch Filterpressen entwässert, wird das, was dann noch übrig ist – der Filterkuchen – fachgerecht als Bauschutt entsorgt. Im Restwasserbecken bleiben nach dem Frischbeton Auswaschen nur feinste Partikel unter 0,2 mm zurück, per Rührwerk in der Schwebe gehalten. Wasser, das auf seinen Einsatz als Zugabewasser für Recycling-Beton gem. DIN EN 1008 wartet. Falls es sich für Beton nach Maß qualifiziert! Dies sicherzustellen, ist Aufgabe von Aufbereitungsanlagen, die die Wasserdichte fortlaufend prüfen und einstellen.
Zeitgemäßes Restwasserrecycling bestimmt die Restwasserdichte (in kg/l) automatisch und 24/7. Wie die patentierte AJF Zement-Wasser-Aufbereitungsanlage CWAS mit intelligenter Steuerungstechnik, die ganzjährig für eine konstant niedrige Restwasserdichte sorgt – nach dem Prinzip der Wasser-Dichte-Standardisierung. Weitere Details zur Wiederverwendung von Gesteinskörnungen und Zugabe-Restwasser finden Sie in der „Richtlinie für Herstellung von Beton unter Verwendung von Restwasser, Restbeton und Restmörtel“ (Deutscher Ausschuss für Stahlbeton).
Fazit: Umweltbewusster Umgang mit Ressourcen lohnt sich!
Beton auswaschen und recyceln? Gelingt hundertprozentig, wenn Anlage und Auslegung stimmen. Die Investition in Restbetonrecycling amortisiert sich schnell – und die Einsparungen sind messbar. Je exakter das System und je bedarfsgerechter die Anlage, desto mehr Betonrestwasser und Zuschläge kehren in den Kreislauf zurück.
Schluss mit teuren, umweltbelastenden Zugaben von Zement und Frischwasser, mit hohen Entsorgungskosten für Sedimentabfall! Und nein, Sie müssen keine Nachhaltigkeitspreise wie die Londoner Byrne Bros. einheimsen. Doch wer weiß? Vielleicht glänzt auch bei Ihnen bald das Gold-Zertifikat des Concrete Sustainability Council (CSC) – globales Siegel für ökologisch, sozial und ökonomisch verantwortliches Wirtschaften.