AJF Wasseraufbereitungsanlage für Godel Beton

Passgenaue Betonproduktion kostet – Geld, Zeit und Personal. Ein Hauptfaktor der Gleichung: Das Handling von Recyclingwasser! Godel Beton in Stuttgart, überregional bekannt für relevante Projekte in verschiedensten Dimensionen, denkt die Aufbereitung von Zement-Restwasser ab sofort neu, nachhaltig und vollautomatisch – gemeinsam mit AJF.

Schnell arbeiten, schonend mit Ressourcen umgehen

Für Godel und Tochter Godel-Rohstoffe im Segment Transportbeton, Kies, Sand und Hüttenzement ist der schonende, energiesparende Umgang mit Ressourcen Herzenssache. Vorreiter im Bereich innovative Betonmischanlagen, steht das Unternehmen am mittleren Neckar für ausgesuchte Rohstoffe. Und weiß, ob Großprojekt oder privater Hausbau, jede Verzögerung verteuert die Realisierung. Cleveres Equipment spart bei Godel jetzt Zeit und Entsorgungskosten im Umgang mit Betonschlamm. Die neue AJF Wasseraufbereitungsanlage garantiert nicht nur eine konstant niedrige Restwasserdichte, sie erfüllt auch alle Umweltauflagen.

Rückbeton und Wasser zurück in den Kreislauf

Wer Betonproduktion günstiger machen will, muss Zement sparen. Leider endet von bundesweit über 47 Mio. jährlich produzierten Kubikmetern Beton ein Gutteil an der Innen- wand der Mischertrommel. Weshalb die neue Marschrichtung lautet: Anfallende Rückbetonmengen und Beton-Recyclingwasser erneut für die Produktion nutzen. Was braucht es dazu? Eine Aufbereitungsanlage, die den Feststoffgehalt fortlaufend bestimmt. Je präziser dies gelingt, desto mehr Restwasser kehrt bei konstanter Dichte in den Kreislauf zurück. Im Kampf für exakte Restwasserdichte hat Godel industrielle Wasseraufbereitung für sich entdeckt – durch AJF Technologie aus Egg an der Günz, Unterallgäu.

Beton nach Maß, EN 1008 Vorgaben rundum erfüllt

Die Herausforderung: Meist hat ein Überschuss an Restwasser (Entsorgungs-)Probleme im Gepäck. Und wer für eine bestimmte Qualität und Bauteilfestigkeit Zement zugibt und in der Dichte schwankendes Restwasser ausgleicht, verfolgt eine teure, wenig umweltgerechte Strategie. Laut Fachvereinigung Transportbeton verursacht die Produktion von 1t Zement um die 550 kg CO2. Mit der Anlage von AJF erfüllt Godel künftig die EN 1008:2002 Anforderungen an den Einsatz von Betonrecyclingwasser, profitiert von einer Dichtemessung im Sinne passgenauer Betonqualität – und verteilt das Recyclingwasser zementsparend und umweltschonend über die Tagesproduktion. Die patentierte CWAS von AJF mit intelligenter Steuerungstechnik sorgt vollautomatisch für eine konstant niedrige Recyclingwasserdichte gem. DIN EN 1008 – ganzjährig, sogar im Winter.

Godel Beton AJF Projekt

Wasser-Dichte-Standardisierung

Die AJF Wasseraufbereitung misst die Dichte kontinuierlich, Werte fließen sofort in die Produktionssteuerung ein. Die große Besonderheit ist die Wasser-Dichte- Standardisierung: Godel wählt einfach die gewünschte Wasserdichte des Restwassers vor, bei Einhaltung sämtlicher Wasserspezifikations-Parameter. Hierbei ist das modulare Konzept der Zement-Wasser-Aufbereitung in jeder Einzelheit auf Unternehmen, Kapazität und Anlagestandort zugeschnitten – von Restwasserbecken bis Zisterne. Mit Sensoren gekoppelt, entlastet CWAS so bei jedem Handgriff, ob Sondensteuerung oder Abruf von (Abwasser-)Werten. Ist der maximale Dichtewert erfasst, wird er durch gezielte Sedimententnahme oder Frischwasserzugabe gesenkt. Sedimente und Zementwasser müssen nicht mehr kostspielig entsorgt werden. Godel nutzt diese erneut in der Produktion sehr hoher Betonqualität – und spart pro Kubikmeter viele Liter Frischwasser ein.

Ziel: Einsparpotenzial an Zement maximal ausreizen

Längst hatte Godel ausgetüftelt, welche konstante Dichte die besten Festigkeiten erzielt. Und weil Godel in allen Werken schon computergestützte Projektsteuerung einsetzt, war es Zeit, auch in der Wasseraufbereitung eine vollautomatische Lösung zu nutzen – und die bayrische Firma AJF hatte sie. Angesichts der Bedarfe des Unternehmens hatte Godel sehr konkrete Wünsche an die neue Betontechnologie-Anlage: Bitte das Einsparpotenzial an Zement und CO2 maximal ausreizen. Zacharias Funk, Leiter der Instandhaltung, baut die Betonwerke auf und wieder ab: „Die Anlage von AJF hilft uns beim täglichen Umgang mit Betonschlamm enorm – und das sehr zuverlässig. Wir verwenden sie ca. 16 Stunden am Tag. Zusätzliche Ze- ment-Zugabe ins Betonrezept? Vorbei, weil nun perfektes Zugabewasser zentrale Eigenschaften von Betonqualität wie Erstarrungszeit oder Druckfestigkeit sichert.“

Sehr gute Bedingungen für kosteneffizienten Beton und entspanntes Arbeiten

Doch die wintertaugliche Zementwasser-Aufbereitungsanlage von AJF ist noch aus einem weiteren Grund für Godel ideal: Godel transportiert die Betonausgangsstoffe seiner innovativen Betonmischungen mit mobilen Betonmischanlagen; Ausliefern und Fördern kommen aus einer Hand. Dabei entwickelt Godel für viele Projekte eine eigene Betonmischung und Marktneuheit.
Inhaber Stephan Godel brennt für maßschneiderte Betonbau-Lösungen. Der optimale Ort für eine Mischanlage ist der, der bei niedrigem CO2-Ausstoß Rohstoff- und Transportwegkosten spart. Patrick Schäffler, Leiter der Baustofftechnik in der Transportbeton-Qualitätssicherung zeichnet dafür verantwortlich – und Dispositionsleiter und Godel-Urgestein Wladimir Blehm bringt den Beton zum Kunden. Damit der Betonproduzent gleich per Plug & Play durchstarten kann, trifft jede AJF Anlage vormontiert ein.

Schaltschrank CWAS AJF
Schaltschrank

Von Lidl bis Zeiss – Godel macht‘s

Seit Godel-Beton 1997 die erste mobile Mischanlage für Großprojekte im Raum Stuttgart errichtete, hat sich viel getan: So produziert Godel-Rohstoffe neuartige, nachhaltige Gesteinskörnungen und Bindemittel. Daneben ist Godel Transportbeton seit über zwanzig Jahren auch in Polen präsent – und eroberte 2017 mit Beton für Manilas Metro auch denPhilippinischen-Markt. 2018 mischte Godel bei der Erichtung der Zentrale von Lidl Deutschland mit, wo in sehr kurzer Bauzeit Raum für 1.500 Mitarbeiter auf 130.000 Quadratmetern entstehen musste. Gesagt, getan: Die mobile Mischanlage mit 3,3 m3-Mischer lieferte die nötige Gesamtbetonmenge von ca. 145.000 Kubikmetern. Bei Zeiss dagegen war Präzision Hauptmotto: Im Frühjahr 2024 benötigte Zeiss Hightech Jena Bodenplatten mit spezifischen Schwingungseigenschaften – die Voraussetzung, damit Zeiss-Produktionsmaschinen auch im Nanometerbereich präzise arbeiten. Großbetonage, die keine Pause duldete, um keine Unebenheiten beim Aushärten zu riskieren.

Nachhaltig unterwegs

Godel-Beton, das sind über drei Jahrzehnte Betonqualität mit Anspruch, schnell und bedarfsgenau geliefert – für Hoch- und Tiefbau, Großbaustellen, aber auch privaten Hausbau. Ein Drittel der über dreißig Standorte ist sogar nach CSC in Gold zertifiziert, Lieferkette eingeschlossen. CSC steht für Concrete Sustainability Council und ist Siegel für ökologisch, sozial und ökonomisch verantwortliches Wirtschaften in der Rohstoff-, Zement- und Betonindustrie – bis zum Elektro-Betonmischer. Ein wenig stolz darauf ist man schon bei Godel – und begrüßt z. B. Schulklassen auf Baustellen wie Stuttgart 21, um die Bauingenieure der Zukunft zu begeistern. Godel und innovative AJF Wasseraufbereitung passen sehr gut zusammen – gemeinsam auf dem Weg, erfolgreich Richtung smarte Nachhaltigkeit.

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