Sie nutzen Beton Recylingwasser in der Produktion? Dann kennen Sie das Problem: Für die angestrebte Betonqualität sind einfach zu viele Feststoffe im Wasser – wie Sand und Zement.
Aber koste es, was es wolle: Ihr Beton muss allen Vorgaben gerecht werden – nicht zuletzt beim Wasser-Zement Wert. Also geben Sie pro Kubikmeter kiloweise zusätzlichen Zement bei. Muss das sein – oder lässt sich auch bei Restwassernutzung Zement sparen?
Warum richtiges Dosieren Zement sparen hilft
Zauberei? Nein, ein zum Patent angemeldetes System nach dem Prinzip der Wasser-Dichte-Standardisierung. Alles, was Sie tun müssen, ist, die jeweils benötigte Wasserdichte exakt vorzuwählen; smarte Steuerungstechnik macht den Rest. Die CWAS Anlage realisiert einen vollständigen Rohstoffkreislauf: So geben Sie weniger für die Entsorgung von Restwasser und Sedimentabfall, für Klarwasser und zusätzlichen Zement aus.
Inhaltsstoffe wie Sand und Gesteinskörnungen sowie Wassergehalt entsprechen den Mengen, die die Rezeptur fordert. Genaues Dosieren senkt Kosten.
Fragen Sie sich: Muss ich die erlaubten zwei Prozent Abweichung bei der Gesamtdosierung ausreizen? Bei einer Charge von zwei Kubikmetern mit 3.700 kg Sand und Gesteinskörnungen kann das um 74 kg pro Mischung ausmachen! Zement sparen heißt, darauf zu verzichten, Abweichungen bei Zuschlagdosierung und Wassermenge auszugleichen, indem Sie Ihrer Betonmischung teuren Zement zwischen 5 und 30 kg/m³ beigeben.

Zement sparen – mit intelligenter Wasseraufbereitung und automatischem Recycling
All dies nur, um bei der Betonfestigkeit auf der sicheren Seite zu sein! Überlassen Sie solche Prozessentscheidungen nicht dem Zufall: Es geht genauer, planbarer und kosteneffizienter. Zement sparen beim Einsatz von Beton Recyclingwasser? Dies gelingt nur dort effektiv, wo die Beschaffenheit der Feststoffe im Wasser in jedem einzelnen Detail präzise ermittelt wird – um stets bei korrekter Restwasserdichte zu produzieren. Außerdem freut sich die Umwelt, wenn Sie die Zementmenge senken – auch moderne Zementherstellung setzt noch immer viel CO2 frei. Intelligente Wasseraufbereitung durch ein automatisches Recyclingsystem bringt messbare Einsparungen bei kostbaren Ressourcen – und die Betonqualität stimmt!
Welche Forderungen stellt die DIN EN 1008 an die Restwasserdichte?
Restwasser enthält Gesteinskörnungen, Zement, Spülwasser von Fahrmischern und Betonpumpen und eventuell Regenwasser. Die Konzentration dieser wässrigen Feinstoff-Suspension schwankt je nach Herkunft des Restwassers. Die Korngrößen liegen unter 0,25 mm. Nur Restwasser, dessen Eintrag von Feststoffen < 1 M.-% der Gesteinskörnung rangiert, dürfen Sie bei der Betonproduktion beigeben. Nur ein bestimmter Prozentsatz darf aus unterschiedlichen Gesteinskörnungen bestehen. Feststoffe, die nicht homogen im Restwasser verteilt sind, müssen Sie im Absetzbecken abscheiden. Einzelheiten von Probenahme, Prüfung und Beurteilung der Eignung von Wasser finden Sie in der DIN EN 1008. Restwasserdichte, zugehörige Masse an Feststoffen und Restwasservolumen können Sie in den dortigen Tabellen ablesen und bei der Betonzusammensetzung berücksichtigen. Weitere Regelungen für die Wiederverwendung von Beton Recyclingwasser und für rückgewonnene Gesteinskörnung finden Sie in der „Richtlinie für die Herstellung von Beton unter Verwendung von Restwasser, Restbeton und Restmörtel„, Deutscher Ausschuss für Stahlbeton (Ri5).
Wie verteilen Sie Restwasser gleichmäßig über die Tagesproduktion?
Mindestens einmal täglich ist die Restwasser Dichte in kg/Ltr zum Zeitpunkt der erwarteten höchsten Wasserdichte festzustellen – besser noch fortlaufend, rund um die Uhr. Als mittlere Feststoffdichte gelten 2,1 kg/Ltr, optimaler sind 1.07 kg/Ltr, bei einer Feststoffmasse von 0,134 kg/Ltr und einem Restwasser-Volumen von 0,936 Ltr/Ltr. Für hochfeste Betone oder Luftporenbetone dürfen Sie übrigens kein Beton Recyclingwasser, sondern nur Frischwasser verwenden. Aber wie lässt sich die Anforderung, Restwasser gleichmäßig über die Tagesproduktion zu verteilen, in der Praxis realisieren? Zement-Wasser-Aufbereitungsanlagen wie die CWAS von AJF machen den Job automatisch. Stationär, aber auch mobil einsatzbereit, eignet sich die mobile Recyclingwasser Aufbereitungsanlage auch für kleinere Betonwerke. Anfallendes Betonwasser wird so automatisch aufbereitet – sogar im Winterbetrieb, bei konstant niedriger Restwasser Dichte von z.B. 1,07 kg/Ltr.